Wann kommt der nächste Crash 5

Das grösste Problem des Anlegers ist, er glaubt etwas über den Markt zu wissen. Ein immer wieder sehr teurer Fehler, der sowohl Depot, Vermögen, Nerven und Gesundheit immens strapazieren, ja sogar ernsthaft schädigen kann.

Da hilft keine Charttechnick, keine Fundamentalanalyse, keine gesamtwirtschaftlichen Prognosen etc.

Der Markt lässt sich nicht übertölpeln oder voraussagen

Niemand weiss, wann die nächste Korrektur oder der nächste Crash kommt. Wir sind keine Hellseher. Was kann ich tun?

Wir haben 5 Punkte aufgestellt, an die Sie sich halten sollten, wenn Sie Schwankungen des Marktes gut überstehen oder sogar gut nutzen wollen.

  • Seine Strategie gut und klar festlegen
  • Angemessen diversifizieren
  • Kaufe nur das, was Du kennst und verstehst
  • Funktionelle Kauf- und Verkaufstrategie
  • Gutes Bargeldmanagement

Heute besprechen wir die letzten 2 Punkte unserer Serie “Wann kommt der nächste Crash”.

 

Funktionelle Kauf- und Verkaufsstrategie

Der zentrale Teil einer funktionellen Kauf- und Verkaufsstrategie ist das Positionen Auf- und Abbauen.  Man muss nicht immer gleich alles verkaufen. Wenn Sie Ihre Hausaufgaben gemacht haben und Ihr Unternehmen kennen und verstehen, dann wissen Sie, dass es auch nach einem starken Crash noch in Ordnung ist. Es ist vielleicht viel günstiger als vorher, aber das gibt für Sie wieder sehr gute Nachkaufkurse, mit denen Sie Ihren Einstandskurs erstmal mit nach unten, Richtung Ist-Zustand ziehen.

Sie brauchen also sehr gute und sehr klare Parameter, wann Sie Ihre ersten Positionen abbauen, um Bargeld zu horten, damit Sie nach einer Korrektur wieder kaufen oder zukaufen können. Sie müssen auch wissen, wie viel Sie mit einer Position verkaufen. Und Sie müssen für sich selber auch wissen, mit wie viel Sie immer drinnen bleiben. Das alles sollten Sie am besten schon heute wissen und nicht erst, wenn es so weit ist.

Wer gut und erfolgreich an der Börse agieren will, der braucht eine gewisse Intelligenz und eine gewisse Freude daran, darüber nachzudenken, wie ich mich verhalte, wenn…! Schreiben Sie Ihr Vorgehen ganz klar auf und halten Sie sich dann auch daran. Regelmässig überprüfen, ob die Parameter für mich noch stimmen.

 

Gutes Bargeldmanagement

Unter einem guten Bargeldmanagement, verstehe ich:

  • a) Wie ich Geld durch Arbeit organisieren kann,
  • b) Wie ich Positionen abbauen kann, um Geld für Kaufchancen zur Verfügung zu haben,
  • c) Wie viel Geld ich generell immer als “Versicherung” in meinem Depot halte, um bei Unvorhergesehenem auch gut reagieren zu können.

a) Versuchen Sie gar nicht Ihren Lebensunterhalt mit Trading zu verdienen, die Kosten die sich da ansammeln, lassen Sie nie zu einem vernünftigen Vermögensaufbau kommen. Entwerfen Sie einen sehr langfristigen Vermögensaufbau nach Ihrer Wahl und gehen Sie weiter Ihrer Arbeit nach. Investieren Sie einen festen Teil Ihres Erwerbseinkommens und bleiben Sie ruhig.

b) Eine andere Möglichkeit Bargeld ins Depot zu bekommen, ist das Positionen Abbauen. Wenn Sie nach der RSI-Strategie immer dann Positionen abbauen, die schon gut gelaufen sind, dann haben Sie regelmässig Cash für neue Möglichkeiten Ihrer Wahl.

c) Wie oben schon gesagt, es braucht Freude daran, mit einem Taschenrechner verschiedene Szenarien durchzurechnen, aufzuschreiben und danach auch umzusetzen. Eine gute Zahl um Bargeld zu halten, ist (je nach Situation individuell zu betrachten) immer mit einem Drittel / Fünftel der Gesamt-Position draussen zu bleiben. Anfänglich lohnt sich das fast gar nicht, aber nach einigen Jahren dafür um so mehr.

Mehr zu unserer Strategie im Buch: 5vor12 – Das Aktien Investing Lernprogramm.

Grüsse – Euer 5vor12

P.S. Wer daran interessiert ist, sein Vermögen früh und über solide Unternehmensbeteiligungen aufzubauen, sich dass Wissen aber nicht alleine aneignen möchte, der findet in unserem 5vor12 – Basiskurs kompetente Unterstützung.

 

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