Herdentrieb und Rätselraten

Ja, wir sind alle immer wieder in der grossen Rate-mal-was-kommt-Show, dem Lieblingsspiel an den Börsen: “Steigt es nun weiter oder fällt es nochmals?” Eigentlich schon erstaunlich, dass wir Jahr für Jahr, Monat für Monat, Tag für Tag, das ewig gleiche Verhalten an den Tag legen.

 

Stimmt das aber wirklich. Nein, es stimmt definitiv nicht bei allen. Warum? Weil alle, die länger an den Börsen mit dabeibleiben dazulernen! Also, nicht der Massenbewegung anhängen, und mehr und mehr merken, was wirklich funktioniert.

Ich kenne sehr viele Menschen, die sich an den Märkten, durch Dabeibleiben – und alle Arten von Schwankungen und Krisen mitzunehmen – sehr gut verändert haben. Weg von kurzfristig spekulativen Meinungen und Ansichten, hin zu längerfristigem Verständnis der Dinge.

 

“Dazulernen beinhaltet immer: loslassen von bereits überholten Bildern und Vorstellungen”

 

Die sogenannte “Masse” besteht, wenn man dieses Pseudonym belehnen will, aus immer wieder, unreflektierten Wiederholungen und dem unbewussten Glauben, innerhalb dieser Masse, einen Vorteil – durch das Nachahmen eben dieses Massen-Verhaltens – zu ergattern.

Keine gut Strategie, wie sicher schon viele bemerkt haben. Denn auch in der Masse ist man immer der Letzte. Man verkauft, wenn man schon lange verkauft haben sollte und man kauft, wenn der gute Einstieg schon vorbei ist.

Es geht gar nicht anders, denn keiner weiss, wann “Jetzt” ist. Immer zu spät. Und bis man reagiert hat, ist der ideale Moment schon vorbei. Aber eigentlich sollte man an den Märkten ja “agieren”! Medien, Analysten und alle Arten von Prognosen verstärken noch diesen Trend.

Es wird einem suggeriert, man könne etwas in Erfahrung bringen, durch lesen, das einen näher an den Punkt des richtigen Ein- und Ausstieges und des richtigen Handelns bringt. Weit gefehlt. Medien, Prognostiker, Analysten, Banken, Fondsmanager etc., alle schaffen es in der absoluten Mehrheit – nicht – auch nur annähernd, den Markt zu timen.

 

“Wissen, lesen, besser wissen beinhaltet natürlich auch das erfolgreiche Anwenden und Umsetzen desselben, ansonsten: “nur” gedachtes Wissen”

 

Darauf fusst ja auch der enorme Siegeszug des ETF. Passives Investieren versus aktives Investieren. Das heisst aber nicht, dass es keine Ausreisser auf der Skala gibt, die ein sogenanntes “gutes Händle” und das entsprechende Können haben.

Genauso wie es ja nicht heisst, dass ein guter Medienbericht oder eine clevere Prognose einen innerlich nicht weiter bringen kann. Wir reden hier nur vom viel verkauften Irrglauben, die richtige Punktlandung, mit dem richtigen Verhalten, zur genau richtigen Zeit zu machen.

Das endet meistens auf dem “Scheiterhaufen”, der Verblendung. Viel Feuer, viel Rauch und unglaubliche Verbrennungen, bis hin zum schmerzlichen Depottod. Und danach tönt es immer gleich: “Börse ist Sc…!”, “Unglaublich riskant”, “Alles Verbrecher”….

Und eigentlich würden ja die dort hin gehören, die einem solches Verhalten auch noch verkaufen. Kinder und Jugendliche durchschauen anfänglich diesen Scheinverkauf von Vorteilen, noch postwendend, später dann nicht mehr. Warum?

Nun, ich mache die Erfahrung: Wenn du ständig Erwachsene vor dir hast, die immer sagen: “Mach so”, “nein, mach so”, oder “das ist richtig”, “das ist falsch”, “das brauchst du mal” etc., dann wirst du skeptisch.

Oder, Tacheles aus Pausengesprächen mit allerlei Schülerinnen und Schüler: “Wenn die das alles wirklich besser wüssten – Eltern, Lehrer, Erwachsene – warum haben Sie es dann selber nicht so gemacht und ihr Leben dadurch gewaltig verbessert? Gute Frage..!

Wir Erwachsene kennen die Antwort: Irgendwann – spätestens nach der Pubertät – macht man eben nur noch mit! Massenverhalten. Man wird und wurde institutionalisiert. Gesellschaftskonform herangebildet. Um Arbeiten zu verrichten, die man eigentlich gar nicht machen will.

Den Rest kennen die meisten. Man ist abhängig von Dingen, Meinungen, Menschen, Arbeitsplätzen, Einkommen, etc. Hat das Vertrauen in das eigene Selbstvertrauen und das eigene, kindliche “Pauli will sälber..!”, verlegt und rennt atemlos durchs Leben.

 

“Die besten Gewinnchancen sind immer die, die Ihnen helfen Ihr Vermögen zu erhalten”

 

Ein Haupttreiber der medialen Geschichtenerzählerei ist der, von den immer und immer wieder, günstigen Kauf- und Einstiegschancen. Im Leben, wie an der Börse. Wie wenn das, was Sie schon haben, “nichts” ist.

 

“Vor lauter dem hinterher jagen, was sie glauben, haben zu müssen, vergessen viele das, was sie wirklich besitzen”

 

Wer eine gute und funktionelle Strategie hat, der ist immer dabei. Dabei, wenn es Gewinne gibt und dabei, wenn es Chancen gibt. Das einzige was ich dafür brauche ist: Ein schlaues Köpfchien, ein paar Tage Sitzleder, Notizen und den Willen es umzusetzen.

Für jeden langfristig orientierten Vermögensaufbauer ist es einiges lukrativer:

 

  • Eine gute Arbeit, einen stimmigen Beruf zu erlernen,
  • Regelmässig anzusparen,
  • Nach dem Cost-Average-Effekt, also dem Durchschnittskosten-Effekt – mit System – regelmässig Positionen oder Anteile zu kaufen,
  • Regelmässig aufzustocken (am besten wenn es furchtbar crasht und alle wieder schrecklich Angst haben),
  • Langfristig, oder so lange die Daten noch stimmen, zu halten,
  • Und mit System (klare, nachvollziehbare Strategie) wenn nötig auch wieder in Bargeld abzubauen.

 

Jedenfalls lukrativer, als wie das Kaninchen vor der Schlange auf den richtigen Moment zu warten. Überlassen Sie diesen Stress den Profis, oder denen, die meinen, sie können es. Jeder, der mit “Vermögensaufbau” beginnt, sieht, wie schnell es mehr wird.

 

“Damit zu beginnen, war die beste Einstiegschance Ihres Lebens” > nie vergessen!

 

Verschiedene Wege führen nach Rom, Hauptsache Sie nehmen überhaupt einen. Wir haben gerade im letzten Gesundheitscrash, wieder gesehen, wie gut es alle wissen: Grösste Depression aller Zeiten.., Weltuntergang, Zetter Mordio, Crash, Crash, Blutbad.

Alles nur rentable Schlagzeilen… und wie immer: Die Welt dreht weiter, Steuerrechnungen und alle Rechnungen, kommen weiterhin ins Haus und jeder muss wie immer, und immer und immer, selber schauen, wo er bleibt… blablabla.

Da hätten Sie einsteigen sollen! Da hätten Sie Positionen aufbauen sollen! Und, hat es jemand gemacht? Die wenigsten. Weil alle schauen, was die anderen Angsthasen und Negativos so sagen und schreiben. Wer rein ist, hat bis heute gute 110%  Gewinn (Sika, Partners Group, Lonza / Bericht über unseren Einstieg im März 2020).

Danach, wenn die Chancen dann wieder vorbei sind, kommen sie wieder, all die Kaufempfehlungen und Chancen, mit 10 % Gewinn. Das Zauberwort heisst aber Strategie, Bescheid wissen, Investment kennen, intelligent und wach begleiten, Dabei bleiben und warten. Da kann man wirklich nur sagen: Machen Sie’s besser und denken Sie selber nach. 

Den Rest (Ich meine das chronische Danebenliegen) überlassen Sie am besten den Medien, Experten, Marktschreier, Analysten und Prognostiker, welche für einen Konzern viel Geld mit Abos verdienen und die Börsenerfahrung eines Murmeltiers besitzen.

Aktuellstes Beispiel im Danebenliegen-Zehnkampf ist Gold. So sieht “Gold geht jetzt relativ schnell auf 10’000” aus. Wer da spekulativ gekauft hat, weil Marktschreier “sogenannte überzeugende Argumente vermitteln konnten” – und nicht gekauft hat, weil er Gold versteht – der hat keine grosse Freude.

Freude haben nur die, die jetzt wieder Chancen erkennen, warten können und ihr Investment und Börse wirklich verstehen.

Tageschart Gold 1997 – 2021, eine Kerze entspricht einem Tag – Chart by Guidants.

 

Und verstehen Sie mich bitte richtig. Wir besitzen als Familie auch Gold und schon lange, aber wir Wissen auch warum! Jedenfalls nicht für die schnellen Versprechungen und Anpreisungen des Marktes, die täglich, nein minütlich, sich ändern und ändern und gleich wieder ändern. 

Wer meine Chartanalysen zu Gold oder Dow Jones, über 5vor12 LinkedIn, mitverfolgt, der wusste, dass das passieren konnte. Nicht, “ich habs gewusst”, sondern “sind wir bereit, falls es passiert”. Strategien, anstelle Hellsichtigkeit. Entscheidende Widerstände wurden nicht überwunden und bestätigt.

Donnerstag im Kurs hat jemand gesagt: “Sie zeigen es den Leuten, aber sie posaunen nicht heraus: Ich hatte Recht!” Korrekt. Eine meiner Grundprinzipien. Unsere Trefferquote innerhalb der Elliott Wellen ist hoch, weil die Methode das so auch möglich macht. Nicht ich..!

Jeder kann gratis mitnehmen was er daraus lesen und erkennen kann. Aber vorkauen tu ich nicht. Junge Menschen müssen lernen sich selber ein Bild zu machen, selber zu erkennen, um daraus dann ihre Entscheidungen zu treffen

Ich treffe jedenfalls – immer – anhand meiner Charts und meiner fundamentalen Erkenntnisse, meine Entscheidungen. Und ich weiss – für mich persönlich – auch, wo der Markt als nächstes hin geht (Ich kann das natürlich nicht wissen, die Elliott Wellen geben mir aber eine Richtung vor, der ich gelernt habe zu vertrauen, weil es funktioniert, bei richtiger Anwendung). Der Rest und das Entscheidende, ist eine intelligente und langfristige Strategie und Erfahrung

Ich agiere – wenn nötig – nur und immer nach den Elliott-Wellenzählungen auf Monats- und Wochenbasis. So entstehen gute und klare Kaufsignale, die auch längerfristig überblickbar bleiben. Lange Monatstrends. 3er Wellen.

Die Auswahl des Investments ist aber immer fundamentaler Natur. Das was ich immer Wiederhole: Bescheid Wissen – Verstehen – Chancen, Risiken, Aussichten erkennen – Dabei bleiben – Wach Begleiten.

Ich kann nicht hellsehen, niemand in unserer Familie kann hellsehen, wir arbeiten nur sehr gut mit Strategie, System, Disziplin, Herzblut und Entschiedenheit. Aber sicher nicht mit Hellsehen und Rätselraten.

 

“Menschen, gerade Jungen, muss man lernen selber zu entscheiden und selber zu denken. Keinesfalls nachzuahmen”

 

Da könnte ich Ihnen auch erzählen: “Lernen Sie Charttechnik, dann wird alles gut.” Neeiiinn…..! Für mich wurde vor 40 Jahren alles gut, weil es für mich das Richtige war. Heute mit 60, immer noch O.K.

Ihnen verkaufe ich aber so nur einen Kurs in Charttechnik und vergesse Ihnen leider mitzuteilen, dass tägliche Arbeit von mehreren Stunden einfach mit dazu gehört.

Nepper, Schlepper, Bauernfänger. Alle meinens gut, alle wollen nur ihr Bestes, alle wollen nur verdienen. Und mit Angst, Crash und Weltuntergang, lässt sich eben sehr gut Geld verdienen und die dazu passenden Produkte verkaufen. Bleiben Sie sich treu.

Verlieren Sie nicht den Boden und vergessen Sie nie: Können und Erfahrung kommt eben nur von Können und Erfahrung und das sieht man am Ergebnis, wie jemand arbeitet. Und nicht an Versprechungen und Rätselraten.

Bleiben Sie bei Ihrer Strategie, bleiben Sie bei Ihren möglichen Renditen und lernen Sie täglich und täglich, auch die anderen kochen nur mit Wasser. Nur bei den einen gibts was zwischen die Zähne und bei den anderen eben nur heisse Luft. 

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen: Beste Gesundheit, realistische Weitsicht, einen ungetrübten Blick über Ihre tolle Zukunft.,… und wie immer…

Weiterhin viel Erfolg beim Investieren, Nachdenken und beim Vermögensaufbau. Denken Sie viel über Ihr strategisches Vorgehen nach, es lohnt sich.

Herzlichst der 5vor12

Mehr zu unserer Strategie im Buch: 5vor12 – Das Aktien Investing Lernprogramm.

P.S. Wer daran interessiert ist, sein Vermögen früh und über solide Unternehmensbeteiligungen aufzubauen, sich das Wissen aber nicht alleine aneignen möchte, der findet in unserem 5vor12 – Basiskurs kompetente Unterstützung.

 

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